Die Wahnsinnige

Spanien, 1503: In der Festung La Mota soll Johanna von Kastilien endlich zur Vernunft kommen. Zu viel steht für ihre Mutter, Isabella die Katholische, auf dem Spiel.

Die Königin regiert das Land mit unerbittlicher Härte, sie hat die Mauren vertrieben und lässt Tausende als Ungläubige auf den Scheiterhaufen der Inquisition verbrennen. Sie kann ihr Reich nicht in die Hände einer Tochter geben, die nicht betet, nicht beichtet und der Macht nichts bedeutet.

Johanna will nicht über andere herrschen. Alles, was sie will, ist, über sich selbst zu bestimmen. Aber das scheint eine Freiheit zu sein, die nur Männern vorbehalten ist.

Als sie mit Philipp dem Schönen ins ferne Flandern verheiratet wird, sieht es für einen Moment so aus, als sei das Unwahrscheinliche möglich: ein Leben in Liebe in einer Welt aus Verrat. Doch auch als sich diese Hoffnung nicht erfüllt, hält Johanna unbeirrbar an dem fest, was alle um sie herum für Wahnsinn halten – dem unerhörten Wunsch, dass die Welt anders sein könnte als sie ist.

Vor dem historischen Hintergrund der Biografie von Johanna der Wahnsinnigen stellt Alexa Hennig von Lange eine sehr moderne Frage: Wie können wir die werden, die wir sind, wenn das nicht für uns vorgesehen ist?

Alexa Hennig von Lange: Die Wahnsinnige
Dumont Buchverlag
, 20 €

BUCHHANDLUNG AKZENTE

Metzgerstraße 17
77652 Offenburg

Öffnungszeiten

Mo. – Fr. 9.30 – 18.00 Uhr
Sa. 9.30 - 14.00 Uhr

KONTAKT

Telefon: 07 81 970 81 55
E-Mail: akzentebuch@web.de

Der Literaturkurier

Über lange Zeit haben wir jeden Mittwoch unseren Literatur-Newsletter mit Büchertipps und -besprechungen sowie aktuellen Hinweisen zu unseren Veranstaltungen versandt. Leider können wir diesen Service nicht länger anbieten.

Alles hat seine Zeit...

Unser Literaturkurier basierte auf einem Services des Deutschlandfunks Kultur. Da der Sender diesen Service eingestellt hat, sehen wir uns gezwungen, den Literaturkurier vorerst einzustellen.